Lærry entstand aus einem echten Familienalltag, aus Unterrichtserfahrung und aus dem Wunsch, moderne Lernmaterialien didaktisch und gestalterisch besser zu machen.
Die ersten Ideen für Lærry entstanden nicht in einem Meetingraum oder aus einem Businessplan heraus, sondern zuhause am Küchentisch.
Beim Übergang unserer Tochter aufs Gymnasium merkten wir, wie schnell Lernen Druck erzeugen kann. Vor allem dann, wenn Inhalte abstrakter werden und Motivation verloren geht.
Also begann ich, Felix, Mediendesigner, Webentwickler und Inhaber einer Kreativagentur aus Baden-Württemberg, kleine interaktive Quizze für sie zu entwickeln. Nicht mit dem Ziel, daraus einmal ein Produkt zu machen. Sondern einfach, damit Lernen wieder etwas spielerischer wird und motiviert, statt zusätzlich zu belasten.
Was im Unterricht fehlte
Aus ein paar kleinen Quizzen für zuhause wurde nach und nach etwas Größeres. Inhalte, die vorher eher trocken wirkten, wurden greifbarer. Lernen fühlte sich weniger nach Pflicht an und mehr nach Entdecken.
Meine Frau Britta, selbst Lehrerin, begann die ersten Inhalte schließlich auch im Unterricht einzusetzen. Besonders im Englischunterricht zeigte sich dabei immer wieder ein Problem, das viele Lehrkräfte kennen: Hochwertige, aktuelle und altersgerechte Listening-Aufgaben zu passenden Themen zu finden, ist oft überraschend schwierig.
Also begannen wir, nach bestehenden Lösungen zu suchen. Doch vieles fühlte sich entweder didaktisch beliebig oder gestalterisch lieblos an. Bei vielen KI-Tools fehlte der eigentliche pädagogische Gedanke hinter den Materialien. Andere Lösungen wirkten visuell, als wären sie vor zehn Jahren stehen geblieben.
Warum Qualität wichtig ist
Kinder wachsen heute selbstverständlich digital auf. Inhalte sind interaktiv, visuell und jederzeit verfügbar. Umso deutlicher fiel uns auf, dass viele Unterrichtsmaterialien diesem Alltag kaum gerecht werden, sowohl didaktisch als auch gestalterisch.
Uns war früh klar, dass die Qualitätsansprüche dieselben sein mussten wie in meiner täglichen Arbeit im Agenturbereich. Gerade bei Listenings wollten wir keine generischen oder künstlich wirkenden Inhalte, sondern moderne, gut verständliche und professionell vertonte Materialien, die sich wirklich sinnvoll im Unterricht einsetzen lassen.
So entstand Schritt für Schritt eine Plattform für Quizze, Listenings, Arbeitsblätter und digitale Klassenräume - immer mit dem gleichen Gedanken: Unterrichtsvorbereitung sollte Lehrkräfte unterstützen, nicht zusätzlich belasten.
Gemeinsam mit Lehrkräften weiterentwickeln
Gerade meine Frau verbrachte immer wieder viel Zeit damit, passende Materialien zusammenzusuchen, Inhalte anzupassen oder aktuelle Themen für den Unterricht aufzubereiten. Genau dort sollte Lærry helfen: weniger Zeit mit Suchen und Vorbereiten, mehr Zeit für guten Unterricht.
Mit der Zeit fanden die ersten Versionen auch bei Kolleginnen und Kollegen immer mehr Anklang. Aus kleinen internen Tools wurde Schritt für Schritt eine Plattform, die heute gemeinsam mit Lehrkräften weiter wächst.
Lærry befindet sich aktuell in einer frühen Phase. Deshalb möchten wir die Plattform gemeinsam mit engagierten Lehrkräften weiterentwickeln. Nicht als klassische Beta, sondern als ruhiges Early-Access-Programm mit Menschen, die Lust haben, modernen Unterricht aktiv mitzugestalten oder uns einfach auf diesem Weg zu begleiten.
Worum es uns geht
Ein Werkzeug, das Lehrkräfte entlastet und Unterricht hochwertiger wirken lässt.
01
Didaktisch gedacht
Materialien sollen nicht nur generiert werden, sondern fachlich, altersgerecht und sinnvoll in Unterricht passen.
02
Gestalterisch hochwertig
Lærry soll sich modern anfühlen, ohne laut zu sein. Ruhig, klar und würdig für den Schulalltag.
03
Gemeinsam gebaut
Die frühe Phase ist offen für Hinweise aus echter Praxis, ohne Feedback-Pflicht oder künstlichen Druck.