Lærry benötigt keine vollständigen Schülerprofile. Im Klassenraum werden nur die Angaben genutzt, die für Zugang, Wiedererkennung und pädagogische Rückmeldung erforderlich sind.
Schülerdaten schützen
Gerade im Schulalltag ist Datenschutz ein sensibles Thema. Diese Seite erklärt deshalb nicht allgemein alle rechtlichen Details, sondern fokussiert auf die Frage, die für Schulen besonders wichtig ist: Was tut Lærry, um Daten von Schülerinnen und Schülern zu schützen?
Unser Grundsatz
Lærry soll Unterricht digital unterstützen, ohne den Schülerbereich unnötig datenhungrig zu machen. Deshalb gilt: Wir sammeln keine Schülerdaten auf Vorrat und fragen keine Daten ab, die für die Unterrichtsnutzung nicht benötigt werden.
Der Klassenraum ist darauf ausgelegt, mit sehr wenigen Angaben zu funktionieren. Die Lehrkraft behält die Kontrolle darüber, welche Inhalte sichtbar sind und welche Ergebnisse im geschützten Lehrerbereich betrachtet werden.
Was Lærry zum Schutz von Schülerdaten tut
Schülerinnen und Schüler werden nicht nach Nachnamen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder privaten Kontaktdaten gefragt.
Ein Vorname wird nicht zusammen mit Klasse, Schule, Schülerliste, E-Mail-Adresse oder weiteren identifizierenden Profildaten an KI-Dienste oder Dritte übergeben.
In geschlossenen Schülerbereichen wie dem Klassenraum setzt Lærry kein Tracking und keine Analytics ein.
Virtueller Sprachpartner
Beim virtuellen Sprachpartner werden die aktuelle Nachricht, ein kurzer Gesprächsverlauf und optional der Vorname verarbeitet, damit die Antwort natürlich und altersgerecht wirkt. Die Anfrage läuft über Lærry-Server.
Die KI erhält keine Schule, keine Klasse, keine Schülerliste, keine E-Mail-Adresse und keinen direkten Zugang zum Schülerkonto. Ein einzelner Vorname lässt für sich genommen keinen Rückschluss auf eine konkrete Person zu.
Chatnachrichten werden serverseitig auf sensible Angaben wie Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Links oder Adressangaben geprüft. Solche Inhalte werden vor der KI-Verarbeitung entfernt oder anonymisiert. Zusätzlich ist der Sprachpartner so angelegt, dass er nicht nach privaten Daten fragt.
KI im Unterrichtsmaterial
Lærry nutzt KI für Unterrichtsmaterialien, Sprachhilfen, Quizze, Listenings und ähnliche Funktionen. Dabei werden nicht automatisch Schülerlisten oder Schülerprofile an KI-Dienste übergeben.
Die KI verarbeitet nur den Inhalt, der für die konkrete Funktion erforderlich ist: zum Beispiel eine Aufgabenstellung, einen Prompt, einen hochgeladenen Unterrichtstext, einen Hörtext oder eine Chatnachricht im Sprachpartner.
Sorgfaltspflichten für Lehrkräfte
Auch wenn die eingesetzten KI-Dienste Eingaben nicht für Trainingszwecke nutzen, sollten Lehrkräfte sorgfältig darauf achten, keine persönlichen Schülerdaten in Prompts, Texteingaben, hochgeladenen Arbeitsmaterialien oder selbst formulierten Hörtexten zu verwenden.
Wenn ein Arbeitsmaterial personenbezogene Angaben enthält, sollten diese vor dem Upload entfernt, ersetzt oder anonymisiert werden. Für den normalen Lærry-Workflow ist es nicht erforderlich, Namen, Diagnosen, private Umstände oder andere persönliche Informationen einzelner Schülerinnen und Schüler einzugeben.
FAQ zu Schülerdaten
Welche Schülerdaten braucht Lærry im Klassenraum?
So wenig wie möglich. Für den geschlossenen Klassenraum wird kein Schülerkonto mit E-Mail-Adresse benötigt. In der normalen Nutzung reicht ein Vorname, damit die Lehrkraft Ergebnisse zuordnen und Lernende ihren eigenen Zugang wiedererkennen können.
Werden Nachnamen, E-Mail-Adressen oder private Kontaktdaten von Schülerinnen und Schülern abgefragt?
Nein. Lærry fragt Schülerinnen und Schüler nicht nach Nachnamen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, privaten Kontaktdaten oder ähnlichen Angaben. Diese Daten werden für den Klassenraum nicht benötigt.
Wird der Vorname zusammen mit Klasse oder Schule an KI-Dienste oder Dritte übergeben?
Nein. Wenn der virtuelle Sprachpartner optional einen Vornamen nutzt, wird dieser nicht zusammen mit Schule, Klasse, E-Mail-Adresse, Schülerliste oder weiteren identifizierenden Profildaten an KI-Dienste oder Dritte übergeben. Die Anfrage läuft über Lærry-Server.
Was passiert mit Nachrichten im Sprachpartner-Chat?
Nachrichten im Sprachpartner-Chat werden serverseitig auf sensible Angaben wie E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Links oder Adressangaben geprüft. Solche Angaben werden vor der KI-Verarbeitung entfernt oder ersetzt. Die KI erhält nur den für die Antwort notwendigen Gesprächskontext.
Gibt es Tracking im geschlossenen Schülerbereich?
Nein. In geschlossenen Schülerbereichen wie dem Klassenraum setzt Lærry kein Tracking und keine Analytics ein. Produktanalyse bezieht sich nicht auf Schülerantworten, Chatnachrichten oder Klassenlisten.
Was müssen Lehrkräfte beachten?
Lehrkräfte sollten in Prompts, Texteingaben, hochgeladenen Arbeitsmaterialien und selbst formulierten Hörtexten keine persönlichen Schülerdaten verwenden. Das gilt auch dann, wenn die eingesetzten KI-Dienste Eingaben nicht für Trainingszwecke nutzen.
Einordnung
Diese Seite ist eine freiwillige Transparenzinformation mit Fokus auf Schülerdaten. Sie ersetzt nicht die Datenschutzerklärung, keinen AVV und keine schulische Datenschutzprüfung. Sie soll aber klar machen, wie Lærry im Schülerbereich denkt: datensparsam, zweckgebunden und ohne unnötiges Tracking.